Dazu mehr Infos und Vergleiche zu Spanien liefert SPIEGEL ONLINE:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,570182,00.html
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Die hohen Spritpreise scheinen auch bei den Fährgesellschaften zu einem Umdenken zu führen. Die balearischen Inseln Ibiza und Mallorca werden in Zukunft nicht mehr von Schnellbooten angelaufen. Sie sollen von modernen und weniger Benzin verbrauchenden Fähren ersetzt werden, die dafür aber langsamer sind. Die vorhandenen Schnellfähren sollen wegen des hohen Verbrauchs auf anderen, kürzeren Strecken eingesetzt werden.
(Kommentar: Weiß schon jemand, wie lange dann die Überfahrt von Denia nach Palma dauert?)
Heute Mittag hat ein Misstrauensantrag der Opposition zum Sturz der sozialistischen Bürgermeisterin und ihrer Regierung geführt. Die Opposition konnte diesen politischen Schachzug nur durchführen, weil ein sozialistischer Stadtrat vor einigen Monaten die Seiten wechselte und gemeinsam mit der Opposition abstimmte. In Spanien kommt es häufiger vor, dass einzelne Stadträte nach den Wahlen plötzlich ins andere Lager wechseln, um andere Mehrheiten zu bilden und so den politischen Willen der Wähler ad absurdum führen.
Wegen des Streiks der LKW-Fahrer gegen die hohen Dieselpreise ist es zu Lieferproblemen an Denias Tankstellen gekommen. Die Tankstelle in Las Marinas hatte bereits heute Mittag kein Super 95 mehr. Auch in Vergel sind die Vorräte erschöpft, da gibt es nur noch Super 98. Nach Angaben eines Tankstellenbetreibers könnte der Streik bis zum 20. des Monats anhalten. Zurzeit bilden sich an den Tankstellen überall mehr oder weniger lange Schlangen, um noch einmal aufzutanken, notfalls auch mit Super 98. Heute monierte noch ein Leser in einer großen deutschen Tageszeitung, in Spanien würde der Sprit 91 Cent kosten, und die Spanier würden doch das gleiche Öl einkaufen. Stimmt, so lange ist das noch gar nicht her mit den 91 Cent.
Morgen Abend um 21.45 will die ARD einen Beitrag über den Wegzug der Deutschen von der Costa Blanca senden. In Interviews berichten verschiedene Rückkehrer über ihre Beweggründe, in die Heimat zurückzukehren. Der Makler Manfred Hattensauer schildert die Motive aus seiner Sicht als Immobilienverkäufer.