Mai
27
Den folgenden Beitrag erhielten wir von Karl-Heinz B., Immobilieneigner in Les Deveses.
Hier ist der krasse Gegensatz zur Betonfalle in Spanien. In den USA ist Goldgräberstimmung. Durch den Bankenzusammenbruch und den starken Euro bekommt man in den USA im Moment Häuser zu Preisen wie in Spanien vor 20 Jahren. Und sogar in gut exponierten Lagen.
Nehmen wir mal Cape Coral ( das ist das Venedig von Florida ), durch die vielen Kanäle, durch die man direkt mit dem Golf von Mexico verbunden ist.
Da früher überhaupt mal ein Haus zu bekommen und dann noch mit einem eigenen Anlegesteg war so gut wie unmöglich.
Jetzt gibt es in den USA eine Seite mit den sogenannten “Listenings”. Dort sind alle Häuser eingetragen, die zum Verkauf durch die Bank oder wen auch immer stehen.
Zum Beispiel bei www.realtor.com. Wenn man durch “Advanced Search” den Ort eingibt, z. B. “Cape Coral”, weiterhin “Haus nicht älter als zehn Jahre, mit zwei Bädern, zwei Schlafzimmer, mit Pool” und dann noch “Waterfront”, dann kommen, man glaubt es nicht, 605 Seiten mit jeweils 10 Häusern zum Vorschein. Das sind alleine in Cape Coral mit unseren Vorgaben 6500 Häuser.
Ich gebe hier mal zwei Direktlinks. Das erste Haus kostet umgerechnet 114000 Euro.
http://www.realtor.com/realestate/cape+coral-fl-33991-1090131638/
Das zweite kostet 136000 Euro, dort bitte mal auf das rote Haus drücken und dann auf “run”. Dann sieht man ein Video von dem Haus.
http://www.realtor.com/realestate/cape+coral-fl-33993-1088186272/
Und es ist von der Krise noch kein Ende abzusehen. Bei vielen Häuser steht auch noch “or make offer”. Man kann also auch noch handeln mit den Banken.
Mai
25
Spaniens Immobilienmarkt mit all seiner negativen Entwicklung und zurzeit gen Null tendierenden Nachfrage rückt immer mehr in den Focus deutscher Fernsehbeiträge. Heute Abend berichtet der Sender Phoenix um 21 Uhr über die “Betonfalle” in Spanien.
Mai
19
Seit Anfang des Jahres sind Streifenwagen der Gurdia Civil mit Kontrollkameras versehen, die während der Fahrt die Nummernschilder anderer Autos einlesen können. Bis zum Sommer sollen fünfzig solcher Fahrzeuge im Einsatz sein. Die eingelesenen Daten können über einen Bordcomputer direkt mit einer Datenbank abgeglichen werden um zu kontrollieren, ob das Fahrzeug versichert ist.
Schätzungen gehen davon aus, dass in Spanien über 40 Prozent aller Fahrzeuge keinen Versicherungsschutz haben. Für solche Fahrzeughalter wird es teuer. Fahrer von nicht versicherten Mofas, Mopeds oder Rollern droht ein Bußgeld von 1.000 Euro, Motorradfahrer kostet das Vergehen 1.250 Euro, Autofahrer 1.500 und Lastwagenfahrer 2.600 Euro. Außerdem kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden.
Mai
17
Per Telefon informierte ein Bauträger in Dénia ein Gastro-Ehepaar über eine saftige Mieterhöhung in Kürze. “Die wissen wohl nicht, was in der Gastronomie zurzeit los ist”, beschwert sich die deutsche Pächterin über die Art und Weise der Mieterhöhung. “Wir haben vor Monaten schon diverse Wasserschäden gemeldet, aber das interessiert dort niemanden”, macht sie ihrem Frust Luft.
Mehr Glück hatte Konny, Betreiberin eines italienischen Restaurants und einer Pizzeria in der Innenstadt. Sie konnte innerhalb weniger Minuten eine Mietkürzung durchsetzen, nachdem sie ihrem Mieter die sichtbare Konsumkrise geschildert hatte. Ihr Wasserschaden in dem untersten Raum löste sich zudem in Wohlgefallen auf, nachdem eine Angestellte entlassen worden war. “Die hat da immer Wasser reingekippt um dort keine Gäste platzieren zu müssen. So hat sie sich den Weg gespart”, vermutet Konny, “denn da unten laufen überhaupt keine Leitungen.” Nach dem Weggang der Angestellten war da nie wieder Wasser auf dem Boden.
Mai
17
In Deutschland wird der Spargel gestochen und Hamburg-Denia-Transporteur Wolfgang sorgt dafür, dass er bis Dénia kommt. Wir wissen nicht, wer bei Wolfgang bestellt hat, aber zumindest haben das “Estrella del Mar”, das “Café Solo” und das “Bambú” in Kürze deutschen Spargel auf der Speisekarte.
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