Heute rief Eddy B. an. “Ich habe das mit den Siegenern gelesen und wirklich, jetzt seh’ ich dauernd Autos mit SI-Kennzeichen durch Dénia fahren. Eines wird gerade von der Grua abgeschleppt”.

Die Diskothek “Dolce Vita” ist vom bisherigen Betreiber verkauft worden. Käufer sind Denianer, die eine Cafeteria in der Nähe der Post betreiben. Ursprünglich wollten die Promotoren der neuen Apartment-Anlage hinter der Diskothek das “Dolce Vita” kaufen, um es abzureißen und das Grundstück in die Anlage zu integrieren. Betreiber Harry war aber das Angebot zu niedrig, um seinen Pachtvertrag sausen zu lassen. Er spekulierte auf einen höheren Gewinn. Sei es drum, Harry ist jetzt europaweit geschäftlich unterwegs. Seine Route: Rumänien, Deutschland, Spanien.

Einige Leute wissen immer mehr über andere Personen als diese selbst. Da unterscheidet sich die deutsche Community in Denia von keiner Kleinstadt dieser Welt. Der Inhaber des “El Baron” zum Beispiel erfährt von anderen Leuten, dass er schon lange in Deutschland ist und dort eine Würstchenbude aufgemacht hat. Was nicht stimmt. Außerdem ist er von seiner Frau getrennt und hat eine neue Freundin. Was nicht stimmt. Das Restaurant in Denia ist sowie geschlossen. Was nicht stimmt. Außerdem sucht man einen neuen Mieter. Was nicht so ganz stimmt. (Das Restaurant soll traspassiert werden.) “El Baron” dementiert alle diese Gerüchte, was eindrucksvoll das allerletzte Gerücht, er wäre gar nicht mehr am Leben, ad absurdum führt.

Wenig Spaß hat der PC-Doktor Jörg Bullmann mit seiner eigenen Internetverbindung. Der als PC-Doktor für seine Kunden in Notfällen immer erreichbare IT-Techniker hat die Untiefen verschiedener spanischer Telefondienstleister kennen gelernt. Auf seiner Website
http://jazztel.acc.de/jazztel/ kann sich jeder ein Bild davon machen, wie es einem ergehen kann, wenn man in Spanien einfach in der falschen Gegend wohnt oder in einem Gebiet, wo schon vor zwanzig Jahren Telefonleitungen verlegt wurden. Seitdem hat sich an dem technischen Stand nämlich nicht viel geändert. Und es sieht zumindest in seinem Fall so aus, als ob die Telefonica das auch nicht vorhat.

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Bereits mittags trafen die ersten Narren und Närrinnen, kunstvoll verkleidet, im Café Solo ein. Ab 19 Uhr startete dann die offizielle Rosenmontags-Party mit Bufett und Tanzfläche. Nähere Infos waren noch nicht zu erhalten. Niemand war zur Abgabe eines Statements in der Lage, äh … bereit!

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